BAFA: Rohölimporte November 2016

15.01.2017, 22:07

ESCHBORN. - Im November 2016 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,3 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (7,1 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im November 310,39 Euro und lag damit um 2,5 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (302,96 Euro). Gegenüber Oktober (320,56 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 3,2 Prozent gefallen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 2,3 Milliarden Euro und lag damit um 108,6 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zeitraumes Januar bis November 2016 mit der entsprechenden Referenzperiode Januar bis November 2015:

  • stiegen die Rohöleinfuhren um 0,5 Prozent von 83 auf 83,4 Millionen Tonnen;
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 23,3 Milliarden Euro um 6,9 Milliarden Euro niedriger aus;
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 279,66 Euro (vorher 363,87 Euro) im Schnitt um 23,1 Prozent niedriger.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 34 Lieferländern waren im Jahr 2016 die Russische Föderation (32,6 Millionen Tonnen), Norwegen (10 Millionen Tonnen), Großbritannien (9,3 Millionen Tonnen), Kasachstan (7,7 Millionen Tonnen) und Aserbaidschan (4,8 Millionen Tonnen). 23,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 14,8 Prozent wurden aus Opec-Mitgliedsländern importiert.

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